Amandus Kupfer: Die Physisognomik des Ohres - Part 7
 
Fortsetzung

Anmerkung Wolfgang Timm: Abschließend folgt geänderter Schlußteil der zweiten Auflage zur Huterschen Physiognomik des Ohres aus dem Jahr 1951 mit Bezug zu heute inklusive Grobskizzierung des Völkerrechlichen Status Quo Deutschland. In diesen 20 Jahren - zwischen der Herausgabe erster und zweiter Auflage - fand der Zweite Weltkrieg statt. Amandus Kupfer mit seiner Familie überlebte die totalitäre Machtergreifung und Machtausübung eines Urmenschentypus Adolf Hitlers und eines perfiden Ha-Typus Joseph Goebbels (Näheres hierzu hier in web in der Rubrik „Licht“: „Das Buch von 1941“). Beide Leitpersonen und Kriegstreiber, Hitler und Goebbels, führten entsprechend ihrer perfiden verbrecherischen Veranlagung mittels Massensuggestion mit Hilfe damals modernster Technik, beispielsweis Radio („Volksempfänger“), Deutschland und das Deutsche Volk in den Abgrund bis dicht an die völlige Zerstörung jeglicher Kultur und Menschlichkeit. Dadurch, daß die Alliierten die Mantelgesetzgebung des Hitlerregimes über das Rechtssystem des 2ten Deutschen Reiches (Weimarer Republik) verboten und aufgehoben haben, ist die „Weimarer Republik“ wieder hergestellt worden, aber mit der Kapitulation der Wehrmacht am 08.Mai 1945 gleichzeitig international handlungsunfähig geworden.

Das 3. Deutsche Reich wurde am 23. Mai 1945 aufgelöst. Deutschland ist seit dem Ende des zweiten Weltkrieges kein souveräner Staat, sondern militärisch besetztes Gebiet der alllierten Streitkräfte. Deutschland hat bis heute keinen rechtsgültigen Friedensvertrag mit den Gegnern des 2. Weltkrieges geschlossen - weder mit den vier allierten Besatzungsmächten, noch  mit irgendeinem anderen Staat. Die Bundesrepublik Deutschland (BRD) war zu keinem Zeitpunkt Rechtsnachfolger des Deutschen Reiches, sondern nur ein „besatzungsrechtliches Mittel“ zur Selbstverwaltung eines Teiles von Deutschland für eine bestimmte Zeit.

Aufgrund des Artikels 43 der Haager Landkriegsordnung aus dem Jahre 1907 (veröffentlicht im RGBl. 1910)  bekam das besatzungsrechtliche Provisorium namens „Bundesrepublik Deutschland“ keine vom Volk in freier  Wahl angenommene Verfassung, sondern lediglich ein Grundgesetz. (Im Jahr 1907 fand übrigens das erste Zusammentreffen Carl Huters mit Amandus Kupfer statt. Bei diesem ersten Zusammentreffen im Frühjahr 1907 in Bremerhaven entstand auch das Gedicht "Was ist Carl Huters Psycho-Physiognomik?", welches Huter am 12. März 1907 morgens für AmK. niederschrieb. Sommer 1907: Amandus Kupfer wurde Schüler von Carl Huter. Er nahm am Lehrkurs bei Carl Huter in Detmold teil. "Ich lernte bei Huter in Stunden und Tagen mehr als sonst in Jahren", so kennzeichnete AmK. diese intensive Studienzeit.)

Mit der Streichung des Artikels 23 ist am 17.07.1990 nicht nur das Grundgesetz, sondern die „Bundesrepublik Deutschland“ selbst als provisorisches Staatsgebilde erloschen. Mit dem Erlöschen des Grundgesetzes ist die Weimarer Verfassung von 1919 wieder in Kraft. Der Staat „Deutsches Reich“ als Institution des Völkerrechts ist 1945 bei der Kapitulation nicht untergegangen. Am 08.05.1945 hat nicht der Staat Deutsches Reich, sondern die Deutsche Wehrmacht von Groß-Berlin die „Bedingungslose Kapitulation“ in Berlin-Karlshorst unterschrieben. Die Alliierten haben 1985 die Handlungsfähigkeit des Deutschen Reiches wieder hergestellt. Das Hoheits- und Vertretungsrecht über Deutschland kann völkerrechtlich nur von einer Regierung des Deutschen Reiches ausgeübt werden. Mit dem Erlöschen des territorialen Geltungsbereichs der „Bundesrepublik Deutschland“ ist auch die Institutuion „Deutsche Bundesbank“ und die Finanzhoheit der Bundesrepublik Deutschland“ erloschen. (Näheres hierzu hier in web in Rubrik „Deutschland“).


Berta von Thurn

Bild 50  Berta von Thurn (2. Auflage 1951)

Bild 50. Bei dieser Aufnahme ist durch die Einstellung der Kamera das Ohr besonders hervorgehoben. Es ist im Verhältnis zum Kopf- und Gesichtsbau normal, gut und schön angesetzt, wonach das Seelenleben mit allen zugrunde liegenden körperlichen und geistigen Kräften in gutem Gleichmaß steht. Das Ohr ist ferner anliegend. Darin kennzeichnet sich, daß die elektrische Lebensenergie sehr mäßig ist und das seelische Bestreben vorherrscht, sich stets in ruhiger und friedlicher Weise zu betätigen. Dabei ist der aus dem inneren Ohr hervorwachsende äußere Ohrrand sehr gleichmäßig geformt und dabei kraftvoll gebildet. In dieser ruhigen und schönen Ausformung bewegt sich das seelische Empfinden. Die innere Ohrleiste hebt sich in ihrem mittleren Teil in sanfter und weicher Wölbung hervor und kennzeichnet den entsprechenden seelischen Eifer und Tätigkeitsdrang. Die Ausformung, Rundung und Vertiefung im oberen Ohr, sowie die gesamte innere Formbildung und Abrundung ist sehr klar und markant modelliert. Hier spiegeln sich die schöpferischen Seelenkräfte, die auf das körperliche und geistige Leben formgestaltend einwirken. Gegen alles Eckige, Harte, Unschöne und Häßliche in Tönen, wie Zank, Streit usw. sträubt sich das Ohr und die damit in Verbindung stehende empfindsame Seele, das Gefühl und Empfinden. Die disharmonischen Schwingungen und Mißtöne treffen die feine Gewebsausformung zu hart und werden abgelehnt. Dagegen trifft alles Schöne und Gute auf freudige äußere und innere Aufnahme und Zustimmung. Das Ohr ist nicht zu groß und nicht zu klein, nicht zu weich und nicht zu hart und zeigt in der Bildung und schönen Ausformung die Schönheits-, Kunst- und Lebensfreudigkeit. So wie die Seele in den Formen denkt und fühlt, sucht die Tat die Umwelt zu gestalten: alles was lebt soll gut sein, sich des Lebens freuen und glücklich sein. Wir sehen daran, das Ohr ist der sichtbare  Ausdruck der geheimnisvollen inneren Seele, die fühlend sehend zu erfassen ist.

                    
Huter versus Häckel: Der Kampf zwischen zwei neuen Weltanschauungen.1910.    Amandus Kupfer: Kampf um die Macht? 1952
Anmerkung Timm: Bilder hinzugefügt. Bild in Mitte zeigt Illuminati-Sign Pyramide zur Eröffnung der Olympischen Spiele in Turin 2006

(Ein hochschöpferischer Mensch mit sehr feinem und edlem Seelenleben kam mit disharmonischen und verbrecherischen Gegnern in Kampf. Das rief bei ihm die stärkste Abwehr im Dienste des Guten hervor. Die dabei entwickelte starke elektrische Abwehrenergie trieb das Ohr fast quer ab. Ein solcher Mensch führt dann den Kampf bis zum Ende weiter, bis das Böse entweder vernichtet ist oder sich selbst zerstört. Es ist der Kampf des Guten gegen das Böse. Dieser Einzelfall, der sich vor Jahrzehnten abspielte, scheint symbolisch für die heutige Zeit zu werden. Ein neuer großer Krieg wird den Kampf um die Macht zur Folge haben. Er entfesselt die elektrische Lebensenergie, die auf der Seite des Bösen zum Verbrechen gegen die Menschlichkeit führt, und auf der anderen Seite zum Kampf, um das Böse zu vernichten, damit das Gute bestehen bleibt und den Sieg erringt. Daher ist es wohl denkbar, daß wir in das sogenannte elektrische Zeitalter kommen, von dem Huter sagte, daß es kurz sein wird. Daher wird der gute Mensch, der heute noch bestrebt ist, den Frieden zu erhalten, gezwungen, - will er nicht vernichtet werden und das Gute zugrunde gehen sehen.  aus seiner Reserve herauszutreten und zum Kämpfer zu werden, wobei dann von seiner Seite ein noch nicht gekannter Idealismus entfaltet wird. Hat dann der gute Mensch den Sieg davongetragen, so hört der Krieg mehr und mehr ganz auf, denn der gute Mensch will diesen nicht. Er baut auf, ohne zu zerstören, und der Kampf wird von ihm mit geistigen Waffen geführt, d.h. mit den Waffen der Menschenkenntnis auf den Grundlagen einer natürlichen Weltanschauung, Kunst und einer Religion auf naturwissenschaftlicher Grundlage. Jedoch steht das noch in weiter Ferne; aber die Richtung kennzeichnet sich bereits ab. Was der gute Mensch heute tun kann, ist, daß er sich entschließt, aus seiner Reserve herauszutreten, gegen jedes Unrecht energisch anzukämpfen und sich zu einer Macht des Guten mit anderen mehr und mehr zusammen zu schließen).

(Anmerkung Wolfgang Timm: Diese wissenschaftshistorische einzigartige Schrift „Die Physiognomik des Ohres“ Studien über das Seelenleben des Menschen nach Form und Ausdruck des Ohres mit 50 Abbildungen von und nach Carl Huter stammt aus dem Jahr 1931, zweite Auflage 1951. Ein Lehrbuch zur Menschenkenntnis von und nach Carl Huter. Bearbeitet und herausgegeben von Amandus Kupfer. © 1931 bzw. © 1951 by Amandus Kupfer, Schwaig bei Nürnberg. Heute Juli/August 2006 wird selbst in Mainstream-Medien der Begriff „Dritter Weltkrieg“ benannt. In seiner letzten Schrift, herausgegeben 1952: „Steht der Kampf um die Macht bevor?“ bietet Amandus Kupfer ganz außerordentliche, überraschende, historische und neue Feststellungen, die uns den Ernst der Lage vor Augen führen).


US-Angriff auf Irak/Bagdad startete am 20. März 2003 = 51. Todestag von Amandus Kupfer

Kupfer schreibt in seiner letzten Schrift, „Steht der Kampf um die Macht bevor“, auf s. 9 „Heute sind diese großen Völker aus ihrem eigentlichen Element herausgerissen, und bestimmte Naturelle haben die Herrschaft ergriffen. Das Gleichgewicht ist gestört, und wir sehen dem Kampf um die Macht entgegen.“ Anschließend „Das Bild einer friedlichen Zusammenarbeit aller Menschen und Völker auf Erden, das sich auf Grund der Naturellehre denken und auch aufrichten läßt, ist von einer Großartigkeit sondergleichen. Die Kenntnis der Naturellehre führt zu einer Weltausgleichs- und Weltwirtschaftslehre, zur Völkerverbrüderung und Völkerharmonie und damit zu einem ungeahnten Erden- und Menschenglück. -“

„Menschenkenntnis tut not!“
AS ALL THE 'SIGNS' ARE NOW SUGGESTING, IT IS TIME FOR TRUTH TO RISE UP. AND TRUTH OFTEN HURTS. DENIALE OR TRUTH - WHICH WILL MANKIND CHOOSE?


Bild 51 (2. Auflage 1951)

Bild 51 zeigt einen Herrn, der nun schon lange in Amerika lebt. Das Ohr ist gut gebildet und ebenso am Haupte angesetzt. Er wanderte aus Idealismus aus, um dort womöglich in schöner Natur das Land zu bebauen und ein natürliches Leben zu führen. Er kam in den Kampf des Lebens, hat sich durch Fleiß und Geschick durchgerungen und eine glückliche Familie begründet. Man betrachte das Ohr. Es ist stark und fest gefügt, der äußere Ohrrrand ist schön geformt und in den inneren Teilen ist das Ohr gut ausmodelliert. Er hat sich seinen Idealismus bewahrt, die Reinheit und Schönheit im Seelenleben, und ist vor wie nach bestrebt, das Edle und Gute zu fördern, wo er es nur kann. So ist der Mensch mit angeborener guter Veranlagung, mit innerem Adel, den das Ohr widerspiegelt; er bleibt sich selbst getreu und erstrebt das Gute.

Bild 52 (2. Auflage 1951)

Bild 52. Hier ist das Ohr charakteristisch, - schön anliegend, - lebenswarm und bewegt ausgeprägt. So ist die wachsame, empfängliche Seele, das innere, volle Empfinden, das alles körperliche und geistige Leben durchflutet. Daher ist auch das Gewebe an Aug`und Stirn und im ganzen Gesicht so ausdrucksvoll ernst und gut belebt. Es spricht daraus die starke geistige und ethische Anteilnahme - siehe die klare Ausbildung des oberen Ohres und Oberhauptes -, sowie auch die starke Tätigkeitskraft, wie sie das unter Ohr und das starke Kinn zeigt. Das Ohr kennzeichnet ein volles, weiches, tiefes und natürlich gutes Seelen- und Geistesleben. Die stark fühlende, aufnehmende, drängende Seele erstrebt mit Kraft und Liebe das Gute und Ideale in der Welt. Das Ohr ist frisch durchblutet und das Ohrläppchen voll gebildet und frei stehend; es zeigt die gute Lymph- und Säftebildung. Bescheidenheit für sich selbst zeigt der schlichte Eingang zum inneren Ohr. Die Vertiefung darüber deutet starke seelische Anteilnahme und die darüber liegende Konkavformung vor dem vorderen und oberen Ohr zeigt die geistige und ehtische Anteilnahme, die auch der schön gezeichnete äußere Ohrrand deutlich macht.


Bild 53 (2. Auflage 1951)

Bild 53. Das Ohr ist hier voller Wärme, wie auch das Auge und Gesicht. Es spricht daraus ein warmes Anteilnehmen an dem Wohlergehen der Mitmenschen. Daher will und sucht der Mensch mit fein geformtem Ohr und mild abgetöntem Gewebe das Feingeistige und hält es fest. Das warm getönte Ohr und der Schmelz, der darüber liegt, zeigt die Vornehmheit der Gesinnung und die gute Lebensart, wie auch das gute Zuhören. Das ist so charakteristisch, daß man schon damit das Wesen der Seele erfaßt hat. Das Bild zeigt das, was Huter als Toncharaktertypus charakterisierte.


Bild 54 (2. Auflage 1951)

Bild 54. Das Ohr zeigt eine feine Form und Haut, wie auch die Stirn und das Angesicht. Das Ohr und damit das Seelenleben, der Sinn und das Denken ist auf die Verfeinerung eingestellt. Das zeigt die markante Ausmodellierung des Ohrrandes und der inneren Teile des Ohres. Es liegt ein lebensfreudiger, aber auch ernster, einheitlicher Zug über dem Ohr und dem ganzen Kopfbau, einschließlich des Haares. Das Ohr ist in seinem unteren Teil dem Unterkieferbogen zugeneigt, was auf die Anspannung hindeutet, das als gut Erkannte und seelisch durch das Ohr Aufgenommene auch praktisch soweit wie möglich zu verwirklichen. Das Ohr ist zart. - demnach in sich fest gebildet und zeigt eine starke Seele, ein tiefes, voll bewußtes ethisches Empfinden. Das Ohr ist nicht klein und deutet auf verborgene seelische Tat- und Empfindungskraft, den Adel der Seele.


Bild 55 (2. Auflage 1951)

Bild 55. Die Dame. Bild 55, treue Gattin und liebende und sorgende Mutter ihrer Kinder, hat das schön geformte Ohr mit in den inneren Teilen prachtvoll empfindungsreich, lebenswarm modellierten Formen. Es zeigt ein sehr warmes, volles, reiches, mitfühlendes Empfindungs- und Seelenleben. Schön und unauffällig paßt sich das Ohr den Kopf- und Gesichtsformen an. Richtet man den Blick vom Ohr aus ziemlich waagrecht zu dem mittleren Gesichtsgewebe, seitlich der Nasenform, so findet man hier die ähnliche, plastische, warm quellende Fülle der Gewebe. Auch hier spiegelt sich das Mittelhirn, das Seelenleben wieder. Der gleiche warme Ton liegt an Augen, Mund und Stirn, sowie im ganzen Angesicht. Dieser Adel der Seele spricht deutlich aus dem Bildnis und ist grundlegend für den Gesamtcharakter.


Nachtrag zum Bilde Carl Huters, Seite 3 ( hier web) und Bild 56 (2. Auflage 1951)


Bild 56  Carl Huter

1. Das Ohr ist von geheimnisvoller Schönheit. 2. Es ist nicht zu groß und nicht zu klein und in normaler Höhe gerade angesetzt. Es ist gut ausgeformt und zeigt die Empfänglichkeit für alles Schöne, große Innenschönheit, Herzensgüte und Seelenadel. 3. In Form, Plastik, warmer Durchblutung und Durchstrahlung des Ohres kommt die volle Gesundheit und große Vollendung im Bau des inneren Nervensystems und der Organe zum Ausdruck. 4. Das Ohr zeigt sehr gute Spannkraft und ist mäßig abstehend; es deutet bei starker Tatkraft auf mäßigen Veränderungssinn und anregenden Widerspruch. 5. Der äußere Ohrrand ist bis in das Innere des Ohres hinein sehr schön und gleichmäßig eingerollt; so schön und natürlich ist die äußere Aufnahme der Dinge der Welt durch das Ohr, die innere Empfänglichkeit und Reaktion. 6. Geradezu klassisch schön ist die innere Ohrleiste; sie ist zart, allerfeinstens abgerundet, plastischschön modelliert, mäßig und sanft hervortretend und im oberen Teil wie verborgen, als ruhen hier die tiefsten Geheimnisse der Seelenfeinheit. 7. Die innere plastische Formung des Ohres zum Gehöreingang zeigt ein feines Gehör für alle Schwingungen und Töne und ebensolche innere Verarbeitung derselben; hier kann kein Mißton innerlich aufkommen, noch aus dem Innern hervordrängen. Das Ohr spiegelt Abgeklärtheit der Seele. Das Rauschen der Ewigkeit in der Natur klingt hier wieder. 8. Stark und freudig ist der Lebensdrang, der vor dem Ohr das Zäpfchen bildet. 9. Wundervoll läuft die innere Ohrleiste in das Ohrläppchen aus und zeigt die klang- und eindrucksvolle Fülle und Schönheit im Empfinden. 10. Das Ohrläppchen ist gut durchblutet, mäßig stark, sehr schön geformt und frei angesetzt. Es zeigt den reinen guten Ernährungszustand, Schönheit und Adel in der Lebenseinstellung. Nur das Feinste und Schönste kann dieses Ohr in sich aufnehmen und die Seele, die es prägte, schöpferisch gestalten. Das zeigt das einmalige schöne Vortreten des unteren Ohres.

Die Bilder 50-55 zeigen Freunde der Psycho-Physiognomik Carl Huters, die schon Jahrzehnte die einmal erkannte große und beglückende Naturwahrheit tief im Seelenleben festhalten, fühlend und erkennend. - daß damit eine glückliche Wendung im menschlichen Zusammenleben zu erzielen ist. Möge der Leser den Blick und die Aufmerksamkeit auch dem so mannigfachen Lebensausdruck des Ohres freudig zuwenden.


Bild 57

Bild 57. Die Dame unterrichtet das kluge Tier. Mit welcher Feinheit das geschieht, zeigt das freundliche Bild. Wie aufmerksam das Tier dabei ist, zeigt dessen Gesicht und auch die Haltung. Die Dame hat ein weiches, volles Haar und Gewebe. Ebenso ist auch das Ohr, es paßt sich in seiner Formbildung mild und fein, gar nicht besonders hervortretend, dem Kopf- und Gesichtsbau an. Es zeigt eine milde, gute Seele, die selbst dem Tier volle Verständnis entgegenbringt. Sie erfaßt die Seele des Tieres, und das scheint es zu sein, was beide verbindet. Sie erweckt die schöpferische Liebe, die Freude, den Instinkt und Verstand des Tieres und damit dessen Lernfreudigkeit. Wenn auch viel Geduld erforderlich ist, die Dame mit dem gut geformten Ohr bringt sie immer wieder auf. Es ist das gute Verhältnis von Mensch und Tier, und daher ist es eine Freude, das Bild zu betrachten. Wo diese Milde und Güte der Seele waltet, da ist auch Fortschritt im Schönen und Guten.


Das nebenstehende Bilde zeigt das sehr anliegende, sehr weiche und gut geformte Ohr einer gereiften Frau. Der Ohrrand und die innere Formbildung ist nicht so markant durchmodelliert wie es bei positiv geistig-seelischer Neigung zu schöpferischen Taten der Fall ist. Aber die Dame ist sehr empfindsam für alle äußeren und inneren Eindrücke, sehr friedfertig und für sehr feine und schöne Arbeiten.


Aus meinem Skizzenbuch zu Carl Huters Psycho-Physiognomik


Korrespondenz des äußeren Ohres mit den Körper- und Geistesanlagen

Das Ohr dient nur der Tonaufnahme und zeigt daher die Empfindlichkeit des Gefühls für alle entsprechenden Eindrücke. Es spiegelt im weiteren das Mittelhirn und Seelenleben wider.

Da die Sinnesorgane sich unterstützen, so korrespondiert es nicht nur mit diesen, sondern auch mit dem ganzen inneren Lebensgeist, also auch mit Gesicht-, Stirn- und Kopfbildung; ebenso zeigt es Gesundheit und Krankheit.


Levitating Stone
(Hinzugefügt)
Auf diesen Zusammenhang soll die kleine Skizze die Aufmerksamkeit hinlenken. Besonders ist die Lage und Stellung des Ohres am Kopfe, die Farbe und Durchblutung, Durchstrahlung, Spannung, ob warm oder kalt oder weich und vor allem die Schönheit zu beobachten, da das Ohr den inneren Seelenadel zeigt.

Die Skizze stellt etwa die normale Durchschnittsform des Ohres dar.


 Amandus Kupfer am Grab von Carl Huter, Dresden.    50. Todestag von Kupfer. Fotos Timm © 2002-2007
(Bilder hinzugefügt)



Erstellt Juli 2006. Update 22. März 2007.
© Medical-Manager Wolfgang Timm
Fortsetzung

Die  Kronen symbolisieren die höhere Natur in jedem Menschen, sein individueller potentieller innerer Adel. Jedermann ist verpflichtet seinen inneren Adel nach Albrecht Dürer und Carl Huter zu heben. Bearbeitung: Medical-Manager Wolfgang Timm
 
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