Carl Huter: Heilwissenschaft der Zukunft - Part I.8
 
Fortsetzung

Carl Huter: Kanon Iris. Quelle: DgM Nr. 35. 1935. Hinzugefügt
X. Die Augen-Diagnose.

Dieselbe hat das gleiche Schema, wie die Gesichts-Diagnose. Wie in den verschiedenen Gesichtsflächen Veränderungen auftreten, wenn im inneren Körper Erkrankungen sich einstellen, so auch in den Augen und besonders im Augenstern. Wie dieser Vorgang zu erklären ist und dass derselbe tatsächlich stattfindet, darüber mehr in meinem Werke: "Der neue Mensch und die neue Welt".


XI. Die Haar-Diagnose.

Wie sich alle inneren Vorgänge äußerlich spiegeln, so auch alle inneren Krankheiten bis in die äußersten Spitzen der Organe, die am lebenden Körper mit diesem auf`s innigste verbunden sind. Denn das ist ja gerade das charakteristische des Geistigen Lebens, die einheitliche Kraft, die in allen und durch alle Einzelorgane wirkt.

Aus der Beschaffenheit der Haare ist auch die ganze Körperkonstitution, der Boden zu erkennen, auf dem sie wachsen; gerade so wie an der Fülle und Schönheit des Getreidefeldes die Güte des Ackerbodens beurteilt wird. Kein schlechter Boden bringt gute Früchte. 

Wer Gelegenheit hat, Hannover 2 zu besuchen und sich die beiden Haarlocken von Schiller und Goethe anzusehen, wird darin schon die Körperkonstitution der beiden großen Männer erblicken. Im dicken, festen, straffen Haar Goethes gibt sich ein fester widerstandsfähiger Körper kund, im feinen seidenartigen Haar Schillers, ein schwächlicher Körper und ein hochgradig sensibles Nervensystem. In Form, Glanz, Unebenheiten, Knoten, Entfärbungen, Farbe, Trockenheit, Feuchtigkeit usw. lässt sich sehr wohl der Ernährungszustand, die Blutentmischung und die Allgemeinerkrankung feststellen. In der Spannkraft des Haares gibt sich die Spannkraft der Lebensenergie seines Besitzers wieder. Die letzten Wirkungen von Nerven und Blutstrom überlassen diese im Haarwurzelboden und geben dem Haar das Gepräge ihrer Funktionskraft. Erfahrene Schäfer und Wollhändler wissen ganz genau die Qualität der Wolle nach der Ernährung der Schafe zu schätzen und Viehhändler erkennen am Haar den Fettgehalt des Tieres, Rasse, Gesundheit und Krankheit.

2 Haarlocken von Schiller im Kestnermuseum zu Hannover.

In der Haardiagnose des Schäfers Ast liegt absolut nichts wunderbares, sie ist eine begründete Erfahrungssache, entsprungen aus scharfer Naturbeobachtung.

Ob und wieweit aber die Erkrankung der Einzelorgane aus dem Haar zu erkennen ist, will ich hier nicht untersuchen. Es genügt die Tatsache, dass überhaupt aus Haaren viele Krankheiten erkannt werden können. Ausführlich wird dies Thema in meinem schon erwähnten großen Werke behandelt.

In meiner Praxis übte ich die Haardiagnose oft als Ergänzungen etwaiger Unklarheiten über manche körperliche Zustände solcher Patienten, die abgehalten waren sich persönlich untersuchen zu lassen, und daher briefliche Ratschläge wünschten nach schriftlichen Darlegungen ihres Leidenszustandes.


XII. Die unwillkürliche Pathognomik.

Endlich ist die verräterische Haltung eines Kranken, wodurch der Sitz der Krankheit sofort nach persönlichen Augenschein erkenntlich ist. Ich will diese Diagnose vorläufig als mein Geheimnis unerklärt lassen. Gerade durch diese Art der Beurteilung, die ich so schnell in wenigen Augenblicken zur Überraschung der Kranken, sowohl in öffentlichen Vorträgen, wie bei Privatuntersuchungen anstellte, wirkte jedes mal verblüffend auf die Umgebung und ist mir selbst stets eine Freude gewesen.

Würde ich diese Diagnose erklären, so könnte von feindlichen Elementen versucht werden, mir bei meinen öffentlichen Untersuchungsvorträgen eine absichtliche Verstellung zu inszenieren. Um solchen eventuellen Irreführungen vorzubeugen, unterlasse ich die vorläufige Veröffentlichung der Methode.

Anschließen an diese streng wissenschaftlichen Untersuchungsarten will ich noch einige spekulative Nebenfächer kurz erwähnen. Hierzu gehört:


a) Die intuitive Manierlichkeit.

An den eigenartigen Manieren und Gewohnheiten lässt sich manches feststellen. Diese Feststellungen gründen sich auf die Wahrscheinlichkeitsberechnung. So lässt sich zum Beispiel daraus, dass jemand gewohnheitsmäßig hastig, schnell und wenig kauend die Speisen verschlingt, mit größter Wahrscheinlichkeit annehmen, dass eine solche Person bald magenleidend wird, oder schon längst ist.

Wer sich übermässig lange im kalten Bade aufhält, wird oder ist nervös und nierenleidend.

Wer viel starke Spirituosen trinkt, wird herz- und hirnleidend, oder ist es schon.

Wer jahrelang hustet, wird asthmatisch.

Wer in den Tag hinein schläft, wird bleichsüchtig.

Wer in die Nacht hinein arbeitet, wird blutarm.

Wer viel und oft Kaffee trinkt, ist leberleidend.

Wer viel übermässig andauernd körperlich arbeitet, wird rheumatisch.

Wer übermässig geistig arbeitet, wird neurasthenisch.

Wer viel Lagerbier trinkt und dazu viel Brot und Schweinfleisch, wird fett und krank.


Wer lange trockenes Brot isst und keine Wäsche wechselt, hat Läuse. Wer ausschließlich viel modernes Graubrot isst, von Mehl gebacken ohne Schrot, bekommt die Schwindsucht. Wer Schrotbrot, Obst und Gemüse isst und Milch und gutes Wasser trinkt, wird alt und bleibt gesund.

Wer viel Fleisch und Brot isst, wenig Bewegung hat, an Verstopfung leidet und enge Kleider trägt, stirbt wahrscheinlich am Herzschlag, an Nierenschwund, an Tuberkulose, oder am hitzigen Fieber.

Wer leicht rot und verlegen wird, hat ein hochfeines erregbares Nervensystem und ist erziehungsfähig zum Guten. Wer nie rot wird, stets kalt im Innern und geschmeidig im Äussern ist, ist ein scheinbar angenehmer, aber ein gefährlicher Mensch.

Wer den Hut tief ins Gesicht trägt, will ausweichen Wahrheit und Gerechtigkeit, oder kaltem Wind und Regen. Wer den Hut schief auf einem Ohr trägt, ist eitel und händelsüchtig. Wer ihn gerade trägt, sucht sich in den Formen und Sitten zu fügen. Wer den Hut nach hinten trägt, so dass die Stirn frei zu sehen ist, ist entweder ein Schwärmer oder ein Freidenker, der leicht die Schranken der Gewohnheiten durchbricht, oder er ist ein genialer Kopf, ein Reformator, ein Stürmer und Dränger.

Alle diese Beurteilungen aus den Manieren gründen sich auf spekulative Berechnungen, die meistens stimmen, aber auch fehl gehen können.


b) Die Graphologie oder die Berechnung aus der Handschrift

zwecks Feststellung von Krankheiten und Charaktereigentümlichkeiten bildet ebenfalls manches Wertvolle, ist jedoch nicht von der streng wissenschaftlichen Bedeutung, wie die 12 angeführten diagnostischen Methoden, denn Feder, Halter, Tinte, Papier, Tischhöhe, ruhige oder störende Umgebung, momentane Erregung, Körperhaltung beim Schreiben, sind mechanische Mitwirkungen bei der Zeichenbildung von Buchstaben, die den Charakter nicht immer in der vollen Reinheit erkennen lassen.

Dr. Schulz, Direktor der Irrenanstalt Bremen, weist nach, wie sich die verschiedenen Krankheitsarten von Geistesgestörten in der Handschrift erkennen lassen. 

Auch der große Irrenkliniker Prof. Lombroso in Turin, Italien, weist die Merkmale der besonderen Erkrankungen in der Handschrift der Irren nach.

Verschiedene deutsche Psychologen von Ruf haben die Handschriftendeutekunst in die psychologische Wissenschaft aufgenommen. Tatsächlich lässt sich nicht nur nach pathologischer und psychologischer Seite hin aus der Handschrift viel ersehen, sondern auch nach anthropologischer, ethnologischer, chemischer und physischer Seite ist viel aus der Handschrift zu enträtseln. Z.B. der Russe schreibt anders wie der Engländer, der Franzose anders wie der Holländer, der Italiener anders wie der Norwege. Der Blutarme schreibt grundverschieden von dem Vollblütigen, der Nervöse anders wie der nervige Athlet.

Zu einer untergeordneten spekulativen Beurteilungsart zähle ich auch die Kuhne`sche Gesichtsausdruckskunde. Gesichtsausdruckskunde im Sinne des Wortes ist die Kuhne`sche keineswegs, sie ist vielmehr Rumpfbelastungs-Diagnose. 

Die wissenschaftliche Gesichtsausdruckskunde ist anderer Art, wie die Kuhne`sche. Die Kuhne`sche Gesichtsausdruckskunde existiert für mich als solche nicht, wohl aber


c) als Hals-Diagnose.

Diese Hals-Diagnose ist durch spekulative Berechnung ein gutes Mittel, die Art der Rumpfbelastung festzustellen, mitunter auch die Art der Kopfbelastung. Kuhne unterscheidet nun ganz richtig Innen-, Vorder-, Einheits- und Rückenbelastung und schließlich die kombinierten Belastungen, obenan die Ganz-Belastung, doppelseitige, Rücken- und Seitenbelastung, Vorder- und Innenbelastung usw.

Kuhnes Verdienst ist unbestritten die Erfindung der Hals-Diagnose zwecks Feststellung auf spekulativen Wege durch Wahrscheinlichkeitsberechnung, die verschiedenen Rumpfbelastungen, als solche Diagnose hat die Kuhne`sche einen gewissen dauernden Wert, ähnlich wie die Graphologie.

Die Rumpfbelastung fällt unter meinen Diagnosen als ein Teil unter die konstitutionell pathologische. Unter dieser Diagnose wird der ganze Körper untersucht, nicht nur Hals und Gesicht.

Wie will aber Kuhne eine Belastung des großen Zehen am linken Fuße aus der Halsform finden, dass ist ein für alle Mal ausgeschlossen. Wohl gibt die wahre Gesichtsausdruckkunde und Augendiagnose darüber Aufschluss; beide Diagnosen sind jedoch so komplizierter Art, dass ein ungarischer Arzt nur ein Bruchteil davon finden konnte, in der Augen-Iris.

Am leichtesten lässt sich die Belastung des großen Zehen am linken Fuße selbst feststellen bei der gesamten Körperorganen-Untersuchung, wie ich sie hier unter die konstitutionell-pathologische registriert habe.


d) Auch aus dem Stil

lässt sich teilweise Gesundheit, Krankheit und Charakter beurteilen. Unter Stil meine ich hier nicht einen bestimmten Baustil oder eine gesellschaftliche Sitte schlechthin, sondern die persönliche Eigenart, wie jemand sich kleidet, wie er spricht, wie er isst, trinkt und arbeitet, schreibt, lacht und weint, und zwar nicht nach seiner instinktiven Manierlichkeit, sondern nach seinem inneren planmäßigen Zusammenwirken aller seelischen und körperlichen Kräfte.

Bei der Manierlichkeit spielt gewöhnlich eine einzige Neigung unbewusst vor, teils intuitiv, teils aus Gewohnheit, beim Stil offenbart sich aber die planmässige Vorbereitung zu der Handlung, oder zu der geschehenen Tatsache mit den Gesamtkräften. So lässt sich z.B. an der Art, wie jemand sich äußerlich kleidet, auf seine Eitelkeit, Freimütigkeit, Verschlossenheit, Frechheit, Akkuratesse, Edelmut, ja selbst auf Reichtum, Not oder Krankheit schließen. 

Der wirklich Reiche kleidet sich stets anders, wie der, welcher sich den Schein des Reichtums zu geben sucht. Der Geizige kleidet sich anders wie der Sparsame, dieser wieder anders wie der Freigiebige, und ganz anders offenbart sich der Verschwender.

Der Gesunde kleidet sich anders wie der Kranke. Der Kranke kleidet sich entweder zu leichtsinnig in Bezug auf allgemeine Körpererwärmung, oder zu eng überladen, verhüllt und geschnürt. Der Gesunde zieht sich einfach, frei und vernünftig an und hat Sinn für Schönheit und Geschmack.

Manierlichkeit, Handschrift, Stil und Bekleidung sind Ausflüsse der eigenen Individualität, daher gibt sich auch ein Teil des inneren Menschen darin wieder, das ist eine unbestrittene Tatsache.

Aus allen diesen Mitteilungen geht aber hervor, dass das Gebiet der Menschenkenntnis, wenigstens der praktischen, auf der Hochschule noch zu wenig gepflegt wird, denn von alledem wird herzlich wenig gelehrt, und was gelehrt wird, sind zusammenhanglose Bruchstücke vom inneren Menschen, wie Anatomie, Pathologie, Psychologie usw.

Ohne ein allumfassende gründliche Menschenkenntnis mit allen zu Gebote stehenden diagnostischen Mitteln lässt sich aber unmöglich ein Mensch nach seiner ganzen Individualität beurteilen, daher kann auch die Krankheits-Diagnose mancher Ärzte nur eine bruchstückartige sein, von oft sehr unbedeutendem Werte. 

Wie kann aber jemand, der nicht den Kranken als Menschen, den Menschen als Individuum, das Individuum als Person und umgekehrt erkennt, einen Kranken richtig behandeln? - er behandelt dann nur Krankheiten, nicht kranke Menschen, die Folge ist, dass bei der Beseitigung der Krankheit der Mensch beseitigt wird." 

Sie müssen operieren, oder geimpft werden, oder Arsenik essen, oder Chloralhydrat injuctiren, das hilft, sagt der Medicus," er hat recht, unter die Erde.

Manche Anhänger der Naturheilkunde und viele ihrer Vertreter suchen es sich in diesem Punkte noch leichter zu machen, wie die Mediziner und predigen von der Überflüssigkeit der Diagnose, dieses sind aber solche Elemente, die nichts davon verstehen und zu dumm oder träge sind, ihren Beruf ernst zu nehmen und gründlich Menschenkenntnis zu studieren.

Hervorragende Medizinärzte und Naturärzte erkennt man daher stets an ihrer hervorragenden Menschenkenntnis. Um eine praktische Menschenkenntnis haben sich auch alle großen bildenden Künstler in erster Linie verdient gemacht. Mit großem Verdienste für die Nachwelt waren praktisch darin tätig: LAVATER, GALL, SPURZHEIM, COMBE, BAUMGÄRTNER, SCHEVE, PIDERIT, BLUMENBACH, DARWIN, MANTEGAZZA, LOMBROSO, SKRAUB, HENLE, LANGE, MEINERT, BOSSARD, KUHNE, VIRCHOW.

Von der Bedeutung dieser Wissenschaft durchdrungen opferte ich ihr meinen künstlerischen Beruf, bis ich ganz zur Heilkunde überging, und geht mein Bestreben dahin, als Lebensaufgabe in ersterer Hinsicht die Erforschung des Menschen von ganz neuen und praktischen Gesichtspunkten aus, fortzuführen und das Resultat in meinem angekündigten großen Werke "Die neue Welt und der neue Mensch", niederzuschreiben, denn nach den bisherigen Methoden der Menschenkunde fühlte ich mich nicht befriedigt, ihre Mängel liegen zu offenbar.

Die Nutzanwendung aus einer solchen von mir erstrebten Menschenkenntnis ist aber noch weit tiefgreifender Natur, als wir nur für die Krankenheilung. Nach einer solchen werden sich auch die Menschenwerte in bestimmte Normen feststellen lassen; denn den höchsten Wert auf unserer Erde repräsentiert doch nur der Mensch, oder besser gesagt der Idealmensch, der körperlich und seelisch gesund und schön und möglichst vollkommen ist. Denn nur ein solcher wird Gesundheit und Schönheit auch sozial fördern und möglichst Vollkommenes schaffen.

Darin liegt der Adel!

Nicht Geburts-, Standes-,Bodenbesitz, Güterbesitz oder Geldwerte, ja nicht einmal die ausschließlich erstrebten Arbeitswerte wird man in Zukunft kultivieren, sondern lediglich "persönliche Menschenwert", alle anderen Werte können nur in den Dienst des höchsten Wertes, nämlich der idealen menschlichen Persönlichkeit, treten. Es kommt nur darauf an, die Normen, die Wertmesser, zu finden und sie sind gefunden in meiner neuen Wissenschaft.

Solange andere Werte herrschen, wird es weder in der Heilkunde, noch in staatlichen, kommunalen oder internationalen Dingen wirklich höhere und dauernde Fortschritte geben; man wird sonst immer wieder vom Regen in die Traufe kommen.

Zur Gründung eines Museums, einer Schule und einer internationalen Gesellschaft hierzu rufe ich Gesinnungsgenossen, Freunde und Gönner dieser guten Sache auf, damit mein vielerstrebendes Ziel auch dauernde Früchte tragen möge. Einer kann viel, aber Viele können mehr!

Darum liebe Leser und Leserinnen, bildet nach dieser Wissenschaft, die ich "Kallisophie" benenne, Kallisophische Gesellschaften, das ist: "Vereine für praktische Welt und Menschenkenntnis, kombinierte Naturheilkunde, Gesundheits- und Schönheitspflege", denn dadurch fördert ihr wahre Wissenschaft, schöne Künste, bessere Staaten und das Glück zukünftiger Generationen.


Private und öffentliche Berichte über die neue Hutersche Peripherie-Diagnose (Physiognomik, Gesichts- und Körperausdruckskunde.)

Motto:
"Zeige mir, was du kannst
und ich werde dir sagen, wer du bist!"


1. Diagnosen und Vorträge.

Dem Herrn Physiognomen *) bescheinige ich hierdurch, dass derselbe am heutigen Abend vor einer grossen Gesellschaft von Herren und Damen der Gesellschaft Museum einen Vortrag gehalten hat zur allgemeinen Überraschung und größter Zufriedenheit.

Schleswig, den 5. Dezember 1884.                                                                                 Direktor des Museums.

*) Pseudonym

Die Beurteilungen des Herrn C. HUTER bei verschiedenen, mir bekannten Personen habe ich aus eigener Erfahrung als sehr zutreffend gefunden und bezeuge dieses auf Wunsch hiermit als der Wahrheit gemäß.

Moritzberg b. Hildesheim, den 19. März 1887.                                                              Friedrich Wittrock, Lehrer a.D


Dem Herrn CARL HUTER bescheinige ich hiermit, daß genannter Herr am heutigen Abend im hiesigen Arbeiterbildungs-Verein einen Vortrag über Phrenologie und Physiognomie, mit beweisführenden Experimenten, zur allgemeinen Überraschung und größter Anerkennung seitens aller Anwesenden gehalten hat.
Im Namen des Vereins dankend bestätigt:

Hildesheim, den 5. Dezember 1887.                                Heinr. Oelkers. II. Vorsitzender des Arbeiterbildungs-Verein


Gern bestätige ich dem Herrn Huter, dessen Vorträgen über Phrenologie und Physiognomik mit vielem Interesse und großer Aufmerksamkeit gefolgt wurde, dass die von ihm vorgenommenen Untersuchungen in phrenologischer und physiognomischer Beziehung an verschiedenen Herren der Zuhörerschaft sich in ihren Resultaten mit der Wirklichkeit in überraschender Weise deckten.

Da die von Herrn Huter gehaltenen Vorträge auf vielen eigenen Forschungen und Experimenten beruhen, so sind dieselben, als sehr anregend und interessant, zu empfehlen. 

Hildesheim, 2. Januar 1888.                                                                                                    A. Koch, Rechtsanwalt


Herrn HUTER bezeugt der unterzeichnete Vorstand des Clubs «Bavaria», dass er an einem Sitzungsabende des Clubs einen in jeder Beziehung interessanten Vortrag über Phrenologie und Physiognomik gehalten hat, der von den Anwesenden mit größten Beifall aufgenommen wurde.

Ohne untersuchen zu wollen, inwieweit das von Herrn Huter Vorgetragene auf die Bedeutung exakt wissenschaftlicher Experimente Anspruch hat, muss doch konstatiert werden, dass die Prinzipien des Vortragenden einen gewissen, durch Empirie bestätigten wissenschaftlichen Wert besitzen, und daß die vorgetragenen Ansichten jedenfalls die Elemente enthalten, auf welchen sich eine rationelle Phrenologie (in Verbindung mit den erwiesenen Tatsachen der Physiognomik) aufbauen kann. 

Hildesheim, den 10. Dezember 1887.                                Der Vorstand der "Bavaria" i.A.: A. Röder, Chef-Redakteur.


Herr HUTER von hier hielt heute Abend in Hildesheimer «Gesundheitspflege-Verein» einen Vortrag über Phrenologie, welcher vorzugsweise in der Darstellung der Gehirnmasse nebst den Gesichtszügen und den aus diesen Erscheinungen bezw. Bildungen entstehenden seelischen Eigenschaften, gipfelte.

Der Vortrag des Herrn HUTER fesselte die Anwesenden ungemein, indem derselbe auf dem Gebiete der Seelen- oder Geisteskunde, auf seither manchen noch fremd gewesenen Lebensabriß des Menschen hinwies, und damit zugleich ein recht belehrender Vortrag wurde. 

Hildesheim, den 15. Dezember 1887. J. Butterbrod, Vorsitzender


Der Physio-Psychologe, Herr C. HUTER, hielt heute hier selbst einen ebenso interessanten als lehrreichen Vortrag über dass von ihm näher erforschte Gebiet der Phrenologie, Physiognomik und Mimik.

Die Darlegungen des Vortragenden gipfelten in einer vollkommenen, praktischen Menschenkenntnis, welche sich bei den vorgenommenen Untersuchungen an den Anwesenden Personen betreffs des individuellen geistigen Wesens und der körperlichen Anlagen bis in die schärfsten Einzelheiten hinein bestätigte. 

Die Schlussfolgerungen der Huter`schen Physio- Psychologie enden in den Prinzipien der Kallisophie der menschlichen Vollkommenheit auf Grund wahrer Schönheit.

Bei der großen Bedeutung der Physio-Psychologie für die gesamte menschliche Gesellschaft sollte dieselbe die weit möglichste Beachtung und Verbreitung finden. Der geschätzte Physio-Psychologe würde sich durch die schriftliche Veröffentlichung seiner Forschungen sicherlich ein grosses Verdienst erwerben!

Listringen b. Hildesheim, 19. September 1892.                                                                            I. von Harten-Dill


Dem Psycho-Physiologen Herrn CARL HUTER bezeuge ich hiermit mit Vergnügen, dass derselbe gründliche Kenntnisse besitzt in der Physiognomik und Phrenologie und dass derselbe mich überrascht hat durch die von ihm auf experimentalem Wege gewonnenen exakten Resultate. 

Hannover, den 16. Juni 1893.                                                                                    Dr. phil. A. Brodbeck, Magister


Psycho-Physiologe CARL HUTER zu Hannover hat mich und meine Frau einer genauen Untersuchung unterzogen in Bezug auf sämtliche körperliche und geistige Eigenschaften, wie folgt:

Signalelement der äusseren Erscheinung: Temperament, natürliche Körperfunktionen in Anlage und Übung, wie Schlaf, Ernährung, Bewegung u.s.w., Gedächtnis, verschiedene Tatkraft-, Verstandes- und Gemütsanlagen, stoffliche Beschaffenheit und allgemeiner Nervenzustand, in allen Einzelheiten, auf Grund seiner physio-gnomischen Beobachtungen, ohne nähere persönliche Bekanntschaft mit der betreffenden Person.

Ich war erstaunt über die gewaltigen Kenntnisse, welche sich Herr HUTER auf obigen Gebieten dieser neuen Wissenschaften erworben hat und zur Anwendung zu bringen weiss, ferner auch über die guten Verhaltensmassregeln, welche Herr Huter uns für unser späteres Leben gegeben hat, sowohl in diätetischer wie in hygienischer Hinsicht.

Ich kann jedermann raten, sich einer Konsultation des Herrn HUTER zu unterziehen und seine Winke für ein gesundes und glückliches Leben wohl zu beachten und zu befolgen. 

Georg Krieger. Plantagen-, Hütten- und Bergwerkbesitzer, Perus, Süd-Amerika. z.Zt. Hannover, den 16. August 1893.


Herr Psycho-Physiologe CARL HUTER hier selbst hat mich durch die vortreffliche Beurteilung meiner körperlichen und geistigen Eigenschaften, welche am heutigen Tage stattgefunden hat, in hohem Masse überrascht und erfreut.

Hannover, den 18. August 1893.                                                                                Adolf Rehse, Handelslehrer.


Mit Vergnügen bestätige ich Herrn CARL HUTER, Psycho-Physiologe, dass er mich durch seine scharfsinnige und richtige Beurteilung der körperlichen und geistigen Eigenschaften meiner Frau, wie meiner eigenen Person, in hohes Erstaunen gesetzt hat, nicht minder auch durch die trefflichen, durchaus vernunftgemässen und leicht ausführbaren Ratschläge und Verhaltensmassregeln für unser ferneres Leben.

Ich kann Herrn HUTER nur raten, mit seinem Wissen mehr, als bisher, in die Öffentlichkeit zu treten und zweifle nicht daran, dass seiner reichen Gaben ihn noch zu hoher Bedeutung führen werden.

Hannover, den 19. August 1893.                                                                                Otto Fuss, Kaufmann.


Levitating Stone
(Hinzugefügt)


Erstellt 1999. Update 18. April 2007
© Medical-Manager Wolfgang Timm
Fortsetzung

Die  Kronen symbolisieren die höhere Natur in jedem Menschen, sein individueller potentieller innerer Adel. Jedermann ist verpflichtet seinen inneren Adel nach Albrecht Dürer und Carl Huter zu heben. Die psycho-physiologische Naturheilkunde             Bearbeitung: Medical-Manager Wolfgang Timm
 
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